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Mitteilung an den Gemeinderat Estorf
Am 10.03.2011 trafen sich in den Räumen des Kindergartens Storchennest ein Kreis interessierter Eltern und EltervertreterInnen der Kindergartengruppen (M. Peters-Wilke, B. Boyke, I. Steinfeld, M. Gooßen, T. Poppe, I. Köllmann) sowie die Vorstandsfrauen des Elternvereins Storchennest e. V. (M. Söhl, A. Struve, R. Peters, I. Justin), um die Möglichkeiten und den Fortbestand der Nachmittagsbetreuung in der Gemeinde Estorf zu erörtern.
Anlass waren
das positive Umfrageergebnis zu einer möglichen Hortbetreuung in Estorf (liegt dem Gemeindebüro vor)
die Beratung in der Grundschule Estorf mit Frau Enke, die ergab, dass die Räumlichkeiten und das Schulgelände dort für eine Nachmittagsbetreuung gut geeignet wären
die Mitteilung des Fördervereins der Grundschule, dass dieser sich nicht zu einer Übernahme einer Nachmittagsbetreuung bzw. dem Betrieb eines Hortes in der Lage sieht
die Notwendigkeit, das Weiterbestehen des Elternvereins Storchennest e. V. zu besprechen (3 der 4 Vorstandsmitglieder scheiden im August aus).
Die TeilnehmerInnen kamen zu folgendem Ergebnis:
Da auch bei diesem Treffen keine Eltern gefunden werden konnten, die innerhalb eines Vereins o. ä. die Nachmittagsbetreuung eigenverantwortlich organisieren möchten, erscheint es sinnvoll und notwendig, dass ab Sommer 2011 die Gemeinde Estorf als Träger den Familien die Betreuung in einem Hort anbietet.
Zur Begründung
Der Elternverein Storchennest e. V. hat diese Aufgabe(n) seit 2007 erfolgreich bewältigt. Ziel der Vereinsarbeit war aber immer, die Nachmittagsbetreuung in Elternverantwortung solange wie möglich zu tragen und damit für eine begrenzte Zeit die Gemeinde Estorf auf diesem Gebiet zu entlasten.
Die anwesenden Elternvertreter befürworten den Fortbestand des Elternvereins als reinen Förderverein des Kindergartens. Sie wollen auf einer Sitzung der Elternräte am 15.03.11 dieses Thema besprechen und die Suche nach neuen Vorstandsmitgliedern unterstützen.
Die Teilnehmer diskutierten ausgiebig verschiedene Modelle einer künftigen Nachmittagsbetreuung. Gewünscht wird ein Hort, den die Gemeinde sowohl in der Grundschule Estorf als auch im Kindergarten Gräpel betreiben könnte.
Für den Standort Estorf spricht/sprechen
die Umfrageergebnisse der gemeinsamen Befragung von Elternverein und Förderverein der GS: montags 3 Kinder bis 16 Uhr, dienstags 8 Kinder bis 16 Uhr, mittwochs 6 Kinder bis 17 Uhr, donnerstags 8 Kinder bis 16 Uhr (davon 5 Kinder bis 17 Uhr)
die Vielfalt der Angebote für Grundschüler oder noch ältere Kinder: Außengelände, Lesestube, Sporthalle, Spielmaterialien, …
dass Grundschüler ungern wieder in den Kindergarten zurückgehen möchten.
dass ein Hort hier auch von Familien aus anderen Gemeinden genutzt werden
könnte (größeres Einzugsgebiet)
die Eignung der Räumlichkeiten und des Mobiliars für größere Kinder
dass durch die Einrichtung eines Hortes der Schulstandort und die Gemeinde an sich attraktiver gemacht werden
evtl. auch eine Ferienbetreuung angeboten werden könnte
Für den Standort Gräpel spricht/sprechen
die Möglichkeiten der Ferienbetreuung, da der Kindergarten meistens auch in Ferienzeiten geöffnet ist; die Aufnahme zusätzlicher Kinder in diesen Zeiten bedeutet die Einnahme zusätzlicher Gebühren, wovon schon viele Trägergemeinden im Landkreis Stade profitieren
dass hier Kindergartenkinder von der Nachmittagsbetreuung nicht ausgeschlossen werden
dass durch die Einrichtung des Hortes der Kindergarten und die Gemeinde an sich attraktiver werden
dass kleinere Kinder aus anderen Gemeinden betreut werden könnten
dass sich neue Einsatz- bzw. Beschäftigungsmöglichkeiten für das Kindergartenpersonal ergeben
Der Vorstand des Elternvereins betont noch einmal, dass seine äußerst geschätzte Angestellte Frau S. Reinhard bereit und motiviert ist, auch unter einem anderen Träger im Bereich der Nachmittagsbetreuung zu arbeiten.
Die Staffelung von Hortgebühren nach verschiedenen Stundensätzen (s. Beispiel der Gebührentabelle des Kindergartens Putenblume in Bargstedt; liegt dem Gemeindebüro vor) wird von den TeilnehmerInnen positiv gesehen, weil sie dem Träger finanzielle Sicherheit bietet und gleichzeitig den Eltern ein gewisses Maß an flexibler Nutzung nach individuellem Bedarf lässt.
Die TeilnehmerInnen bitten nunmehr den Gemeinderat Estorf um eine Stellungnahme dazu, ob und inwieweit die Gemeinde den Wünschen und Bedürfnissen der betroffenen Eltern entsprechen kann. Sollte ein weiterer Informationsaustausch gewünscht werden, so wird von allen TeilnehmerInnen die Bereitschaft signalisiert, in einer gemeinsamen Sitzung die Interessen zu erörtern.
Im Namen aller oben Genannten
Meike Söhl Gräpel, 10.03.2011
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